Bundesweite Plakataktion „Zuhause nicht sicher?“ gestartet

„Das eigene Zuhause ist leider nicht für alle ein sicherer Ort. Kontaktbeschränkungen und Existenzängste in Folge der Corona-Pandemie belasten Familien und Partnerschaften – in dieser Ausnahmesituation können Konflikte und häusliche Gewalt zunehmen“, erklärt Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium und SPD-Bundestagsabgeordnete. Um Betroffenen zu helfen hat die Initiative „Stärker als Gewalt“ des Bundesfamilienministeriums die bundesweite Aktion „Zuhause nicht sicher?“ gestartet. Plakate im Kassenbereich von Supermärkten und Drogerien machen auf Hilfsangebote für Opfer häuslicher und sexueller Gewalt aufmerksam.

Mehr als 26.000 Filialen der großen deutschen Einzelhandelsketten beteiligen sich bereits. Auch auf der Rückseite vieler Kassenzettel finden sich Informationen über Hilfsangebote. Caren Marks betont: „Mit dieser Aktion ist es möglich, sehr viele Menschen zu erreichen. Jeder und jede kann mitmachen und die Info-Poster zum Beispiel im eigenen Geschäft, in Praxen oder an anderen frei zugänglichen Schwarzen Brettern aufhängen. So wird es auch Dritten ermöglicht, Kontaktdaten an Betroffene oder deren Umfeld weiterzugeben.“

Alle, die die Aktion „Zuhause nicht sicher?“ unterstützen wollen, finden die Postervorlage und ein Infoblatt mit allem Wissenswerten rund um „Stärker als Gewalt“ direkt zum Download auf der Internetseite der Initiative: https://staerker-als-gewalt.de/initiative/poster-aktion-haeusliche-gewalt

„Über die Initiativen-Website kann man sich darüber hinaus informieren, wie Anzeichen von häuslicher Gewalt erkannt werden, wie man selbst helfen oder auch Unterstützung erhalten kann“, informiert die Parlamentarische Staatssekretärin.

Bildnachweis: www.staerker-als-gewalt.de