Bundesarbeitsminister Hubertus Heil besucht Müller Industrie-Elektronik

Auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretärin Caren Marks besuchte der Bundesarbeitsminister Hubertus Heil das innovative Unternehmen Müller Industrie-Elektronik im Neustädter Gewerbegebiet.

Begleitet wurden der Minister und die Staatssekretärin von der SPD-Landtagsabgeordneten Wiebke Osigus und der SPD-Bürgermeisterkandidatin Christina Schlicker. In einer Gesprächsrunde informierte der Geschäftsführer Matthias Müller seine Gäste über die Entwicklung und Produktpalette der Firma, mit dabei waren sowohl Mitarbeiter als auch  Auszubildende. Die Politiker waren sehr beeindruckt von dem vorgestellten Leistungsspektrum des Unternehmens, das auf Messtechnik spezialisiert ist. Dabei reicht das Spektrum für innovative kundenspezifische Lösungen vom Lebensmittelbereich bis hin zur Schwerindustrie.

Während des Gesprächs fand ein intensiver Austausch über den Fachkräftebedarf und die Berufsorientierung statt. So forderte eine Auszubildende, dass die Berufsorientierung in den Schulen viel früher ansetzen müsste und erhielt dafür von allen Zustimmung. Hubertus Heil und Caren Marks betonten, dass es wünschenswert wäre, wenn alle Schülerinnen und Schüler unabhängig von der Schulform mehr Praktika in Betrieben machen könnten. Matthias Müller unterstrich das: „Die Jugendlichen müssen mehr Einblicke bekommen, was  für unterschiedliche und interessante Berufe es auch im Handwerk und in der Industrie gibt.“ Sein Unternehmen präsentiert sich deshalb auch regelmäßig auf Ausbildungsmessen. Beim Thema Gewinnung von Auszubildenden und Fachkräften lobte der Geschäftsführer die sehr gute Zusammenarbeit mit der ortsansässigen Agentur für Arbeit.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil nutzte die Gelegenheit und informierte über das  kürzlich verabschiedete Qualifizierungschancengesetz. Dies Gesetz ist eine Antwort auf den sich verändernden Arbeitsmarkt durch die zunehmende Digitalisierung. Es unterstützt Unternehmen und Beschäftigte mit finanziellen Zuschüssen für Qualifizierungsmaßnahmen.

„Wie kam es dazu, dass dies weltweit agierende Unternehmen seinen Standort hier in Neustadt gegründet hat?“, erkundigte sich Caren Marks. Die Antwort Müllers: „Ich bin Neustädter, fühle mich hier wohl und die Rahmenbedingungen stimmen!“, erfreute Caren Marks ebenso wie Wiebke Osigus und Christina Schlicker als langjähriges Mitglied des Stadtrates Neustadt.

Abgerundet wurde der Besuch aus Berlin mit einem gemeinsamen Rundgang durch die Firma.