Das Gute-KiTa-Gesetz ist beschlossen: Qualität und Teilhabe für jedes Kind

Erstmals unterstützt der Bund die Länder bei der Qualität in Kitas und in der Kindertagespflege: Mit dem Gute-KiTa-Gesetz investiert er bis zum Jahr 2022 insgesamt 5,5 Milliarden Euro, um allen Kindern unabhängig von ihrer Herkunft den Zugang zu guter Betreuung zu ermöglichen. Der Bundestag hat in der letzten Sitzungswoche vor Weihnachten das Gesetz verabschiedet.

„Das ist ein großer Tag für die Weiterentwicklung der Qualität und Verbesserung der Teilhabe für jedes Kind. Noch nie hat der Bund dafür so viel Geld bereitgestellt. Wir wollen, dass das Geld dort ankommt, wo es hingehört. Ich freue mich, dass Niedersachsen durch das Gute-KiTa-Gesetz in den nächsten vier Jahren über rund 525 Millionen Euro verfügen wird“, erklärt Caren Marks, die den Gesetzentwurf aus dem Bundesfamilienministerium als Parlamentarische Staatssekretärin intensiv begleitet hat.

Wo genau die Betreuung für die Kleinsten optimiert werden muss, wissen die Länder selbst am besten. Deshalb sollen sie das Geld dort einsetzen können, wo der Bedarf am größten ist. Hierfür stellt der Bund einen Instrumentenkasten mit 10 Bausteinen zur Verfügung, darunter bedarfsgerechte Betreuungszeit, ein guter Fachkraft-Kind-Schlüssel, die Stärkung von Leitungskräften, inklusive Räume oder hochwertiges Mittagessen – So können die Länder auswählen, was für sie die passenden Maßnahmen sind, um dem Bedarf im jeweiligen Land zu entsprechen. Durch Bund-Länder-Verträge wird gesichert, dass die Mittel für mehr Qualität und weniger Gebühren ankommen.

„Kinder brauchen die bestmöglichen Voraussetzungen zum Aufwachsen und Erzieherinnen und Erzieher gute Rahmenbedingungen für ihre wertvolle Arbeit – dafür habe ich mich immer eingesetzt. Das bedeutet: Die Kitas und die Kindertagespflege müssen bedarfsgerecht ausgestattet sein, auch personell. Und sie sollen weitestgehend gebührenfrei sein. Es geht darum, dass es jedes Kind in Niedersachsen und in ganz Deutschland packt“, so Caren Marks.