Zugewanderte Mütter weiter beim Einstieg ins Berufsleben begleiten

„Stark im Beruf“ unterstützt Mütter mit Migrationshintergrund bei ihrem Einstieg in den Arbeitsmarkt – mit Erfolg. Wie die positiven Ergebnisse in einer zweiten Förderphase ab 2019 verstetigt werden können, diskutierten Programmbeteiligte und Fachöffentlichkeit gemeinsam mit der Parlamentarischen Staatssekretärin bei der Bundesfamilienministerin, Caren Marks, auf einer Konferenz.

„Das Bundesprogramm ‚Stark im Beruf‘ verwandelt Wünsche in Chancen. Bisher konnten über 9000 Frauen mit Migrationshintergrund auf ihrem Weg in die Erwerbstätigkeit begleitet werden. Der Berufseinstieg zugewanderter Mütter kommt der ganzen Familie zugute. Deshalb ist es gut, dass ‚Stark im Beruf‘ ab 2019 in die nächste Förderphase geht“, so Caren Marks.

Ziel des vom Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderten Bundesprogramms „Stark im Beruf“ ist es, Mütter mit Migrationshintergrund in Beschäftigung zu bringen. Rund 9400 Mütter mit Einwanderungsgeschichte, davon 80 Prozent ohne deutschen Pass, haben bisher teilgenommen. Die Kontaktstellen entwickeln mit den Müttern Vereinbarkeitslösungen und eine individuelle Berufswegeplanung – meist in enger Abstimmung mit den Jobcentern oder Arbeitsmarktagenturen. Zwei Drittel der Mütter haben nach „Stark im Beruf“ einen klaren Erwerbsfokus. Fast 37 Prozent der Teilnehmerinnen sind anschließend in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, Selbstständigkeit oder in eine Ausbildung eingetreten.  Ein weiteres Drittel hat ein Praktikum, eine Qualifizierung oder einen Sprachkurs erfolgreich abgeschlossen. Das ESF-Bundesprogramm „Stark im Beruf“ startet ab 1. Januar 2019 in eine zweite, dreieinhalbjährige Förderphase.