DRK Schloss Ricklingen auf Einladung von Caren Marks in Berlin

Eine Gruppe des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Schloss Ricklingen reiste auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretärin Caren Marks nach Berlin, um den Deutschen Bundestag zu besuchen. Caren Marks freute sich über die engagierten Gäste aus ihrem Wahlkreis, die sie zum Gespräch im historischen Reichstagsgebäude traf. Nach einer kurzen Vorstellung ihrer Aufgaben als Abgeordnete und Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium stand die Frauenpolitik aus aktuellem Anlass im Mittelpunkt des Gesprächs. So jährt sich die Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland zum 100. Mal. Am 12. November 1918 wurde das Wahlrecht für Frauen verkündet und am 19. Januar 1919 fanden die ersten Reichswahlen unter Beteiligung von Frauen statt.

„Das Jubiläum 100 Jahre Frauenwahlrecht ist ein guter Anlass, um an die Meilensteine der Frauenbewegung zu erinnern. Mutige Frauen haben mit großem Einsatz und gegen große Widerstände viele Rechte erstritten, die heute so selbstverständlich erscheinen“, erläuterte Caren Marks. So gelang es den wenigen Müttern unseres Grundgesetzes, den Artikel 3 „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ 1949 zu verankern. Bis 1958 konnte ein Ehemann das Arbeitsverhältnis seiner Frau fristlos kündigen und erst 1962 konnten Frauen ohne Zustimmung ihres Ehemannes ein eigenes Konto eröffnen. Die Vergewaltigung in der Ehe wurde erst vor 21 Jahren, 1997 unter Strafe gestellt. Wir haben schon viel erreicht für die Gleichstellung, doch wir sind noch lange nicht fertig“, betonte die Abgeordnete auch im Hinblick auf die bestehende Lohn- und Rentenlücke zwischen Männern und Frauen.

Am Ende des Gesprächs bedankte sich Caren Marks bei ihren Gästen herzlich für das Interesse und vor allem für ihr großartiges Engagement als DRK-Mitglieder: „Das Deutsche Rote Kreuz bringen zwar die meisten Menschen mit dem Blutspenden in Verbindung, doch gerade die vielen Ehrenamtlichen leisten im DRK viel mehr. Vor Ort bereichern Sie mit Ihren zahlreichen Aktivitäten das Zusammenleben und stärken ein gutes Miteinander und so auch unsere Demokratie. Demokratie lebt vom Mitmachen und nicht vom Zugucken!“