10. Klassen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Berenbostel besuchen Caren Marks

Im Rahmen ihrer Klassenfahrt nach Berlin waren Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Berenbostel bei ihrer SPD-Bundestagsabgeordneten Caren Marks im Deutschen Bundestag zu Gast. Im Paul-Löbe-Haus, hier tagen die Fachausschüsse des Parlaments, erläuterte Caren Marks kurz ihre Arbeit als Abgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Im anschließenden Gespräch stand das Engagement von Jugendlichen im Mittelpunkt. Auf die Frage, was sie von der aktuellen Diskussion um eine allgemeine Dienstpflicht für junge Männer und Frauen halte, entgegnete die Abgeordnete: „Ich halte nichts von einer Dienstpflicht, das wäre zum einen ein erheblicher Eingriff in die Persönlichkeitsrechte von jungen Menschen und konterkariere zum anderen das breit aufgestellte ehrenamtliche Engagement in unserem Land! Als Jugendpolitikerin erlebe ich, wie vielfältig engagiert Jugendliche sind, egal ob im Verein, bei der Freiwilligen Feuerwehr, im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen bzw. Ökologischen Jahres oder eines Bundesfreiwilligendienstes. Engagement lebt von Freiwilligkeit und eben nicht von Zwang!“

Vielmehr sei es notwendig, die Mittel für die Freiwilligendienste zu erhöhen, denn nach wie vor gebe es mehr Bewerbungen von Jugendlichen als Plätze zur Verfügung stünden. Abschließend ermutigte Caren Marks die Schülerinnen und Schüler, sich für ihre Interessen stark zu machen: „Egal ob in der Schule, im Verein oder in der Politik, bringt Eure Meinung ein. Es ist wichtig, mitzumischen und gemeinsam mit anderen etwas zu bewegen.“ Entscheidungen dürften nicht an jungen Menschen vorbei getroffen werden, ihre Beteiligung müsse auch vor Ort in den Städten und Gemeinden gestärkt werden.

Dem Gespräch folgte ein Informationsvortrag auf der Besuchertribüne des Plenarsaals über die Arbeitsweise des Parlaments. Danach hatten die jungen Gäste Gelegenheit von der Dachterrasse der Reichstagskuppel einen Rundumblick über die Bundeshauptstadt zu werfen.

Bildnachweis: DBT/von Saldern