Herzlich Willkommen!

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Ich bin Ihre SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Hannover Land I und somit Ansprechpartnerin für alle Menschen, die hier leben. Seit Dezember 2013 bin ich außerdem Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig. Bei Fragen oder Anregungen schreiben Sie mir gern!

Herzliche Grüße von

Caren Marks MdB
Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Landvolk Hannover diskutiert mit Caren Marks in Berlin

Auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Caren Marks besuchte eine Gruppe des Landvolks Hannover e.V. den Deutschen Bundestag in Berlin. Nach einem Vortrag im Plenarsaal trafen die Gäste Caren Marks zum Gespräch. Die SPD-Politikerin aus der Wedemark gab einen Einblick in ihre Arbeit als Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Sie betonte dabei die Bedeutung von Demokratieförderung: „Demokratie kommt nicht von selbst, dafür muss jeder etwas tun. Zur Demokratie gehört respektvoller Austausch, Entscheidungsfindung und Kompromissfähigkeit. Das ist beim Landvolk nicht anders als in der Bundespolitik.“

Ein weiteres Thema war die Veränderung in der Landwirtschaft und die damit einhergehenden Herausforderungen. Man war sich einig, dass gute landwirtschaftliche Erzeugnisse ihren Preis haben müssen. Wichtig sei, dass Landwirtschaft, Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutz immer gemeinsam gedacht werden.

„Auch mit Blick auf den demographischen Wandel und die damit verbundenen Veränderungen im ländlichen Raum ist es das gemeinsame Ziel eine Perspektive für Landwirte mit ihren Familienbetrieben zu schaffen“, betonte Caren Marks.

Abschließend bedankte sich die Abgeordnete für das Engagement des Landvolks Hannover: „Sie sind ein wichtiges Sprachrohr im ländlichen Raum und verbinden Tradition und Moderne.“

Caren Marks eröffent Fachaustausch zu geschlechtlicher Vielfalt „Geschlecht im Recht“

Die Inhalte des Fachaustausches wurden mit der Methode des „Graphic Recording“ zusammengetragen – hier ein Ausschnitt Bildnachweis: BMFSFJ

Am 16. Februar hat ein Fachaustausch zum Thema „Geschlecht im Recht: gesetzliche Regelungsbedarfe zur Anerkennung und zum Schutz von geschlechtlicher Vielfalt“ im Bundesfamilienministerium stattgefunden. Eröffnet wurde er durch die Parlamentarische Staatssekretärin Caren Marks.

Bei einem Fachaustausch mit der Parlamentarischen Staatssekretärin bei der Bundesfamilienministerin, Caren Marks, wurden am 16. Februar zwei vom Bundesfrauenministerium beauftragte Rechtsgutachten vorgestellt und diskutiert.

Das von der Humboldt Universität zu Berlin erstellte Gutachten „Regelungs- und Reformbedarf für transgeschlechtliche Menschen“ untersucht die Notwendigkeit, das inzwischen zu großen Teilen für verfassungswidrig erklärte Transsexuellengesetz zu reformieren beziehungsweise durch ein modernes Gesetz zu ersetzen. Das Gutachten evaluiert daher die Anwendung des Gesetzes in der Praxis, führt einen internationalen Rechtsvergleich durch und unterbreitet rechtliche Regelungsvorschläge.

Das vom Deutschen Institut für Menschenrechte (DIMR) erstellte Gutachten „Geschlechtervielfalt im Recht: Status Quo und Entwicklung von Regelungsmodellen zur Anerkennung und zum Schutz von Geschlechtervielfalt“ evaluiert die Rechtsanwendung des im Personenstandsgesetz (§ 22 PStG) geregelten offenen Geschlechtseintrages: Kann ein Kind weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht zugeordnet werden, so ist der Personenstand ohne eine solche Angabe in das Geburtenregister einzutragen. Außerdem stellt das Gutachten im internationalen Rechtsvergleich die Frage, ob ein drittes festgelegtes Geschlecht im Personenstandsgesetz benötigt wird. Weiterhin werden Regelungsvorschläge zum Schutz und zur Anerkennung von Geschlechtervielfalt gemacht.

Beide Gutachten kommen zu dem Ergebnis, dass geltendes Recht für trans- und intergeschlechtliche Menschen nicht den aktuellen grund- und menschenrechtlichen Standards entspricht. Caren Marks betonte in ihrer Begrüßungsrede:

„Geschlechtliche Vielfalt ist eine gesellschaftliche Tatsache und eine gesellschaftspolitische Querschnittsaufgabe. Beide Gutachten kommen zu der Empfehlung, dass unser Recht geändert werden muss, um die geschlechtliche Vielfalt unserer Gesellschaft und das Selbstbestimmungsrecht eines jeden Menschen zu schützen. Es ist notwendig, die Freiheit der Geschlechtsidentität als Menschenrecht zu schützen, Stigmatisierungen abzubauen und starre Rollenbilder aufzubrechen.“

Die Regelungsmodelle der Gutachten wurden während des Fachaustausches von Vertreter_innen aus Praxis, Wissenschaft, Recht, community-basierten Verbänden und internationalen Organisationen diskutiert.

Interministerielle Arbeitsgruppe „Intersexualität/Transsexualität“

Die Regierungsparteien haben im Koalitionsvertrag vereinbart, die besondere Situation von trans- und intersexuellen Menschen in den Fokus zu nehmen. Im September 2014 wurde unter Federführung des Bundesfamilienministeriums die interministerielle Arbeitsgruppe „Intersexualität/Transsexualität“ gebildet. Die vielfältigen Fragestellungen und Problemlagen des Feldes sollen durch den Austausch mit Fachpersonen und Interessenvertretungen beleuchtet und notwendige gesetzgeberische Lösungen diskutiert werden. Der Fachaustausch „Geschlecht im Recht“ war der letzte von vier öffentlichen Fachaustauschen zum Thema Geschlecht und Geschlechtsidentität in der aktuellen Legislaturperiode.

Die Ergebnisse des Fachtages werden dokumentiert und im zweiten Quartal 2017 veröffentlicht.

Caren Marks eröffnet Red Hand Day 2017 im Deutschen Bundestag

„Kinder sind keine Soldaten! Kein Kind soll Waffen tragen und damit Täter oder Opfer in einem bewaffneten Konflikt werden“, betonte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesjugendministerium und SPD-Bundestagsabgeordnete Caren Marks in ihrem Grußwort zum Red Hand Day 2017. Sie bedankte sich bei der Aktion Rote Hand und der Kinderkommission des Deutschen Bundestages, die sich seit vielen Jahren öffentlichkeitswirksam gegen den Missbrauch von Kindern in Kriegen engagieren.

„Bewaffnete Kinder und Jugendliche sind Kinder, denen ihre Kindheit gestohlen wird. Jedes Kind hat ein unveräußerliches Recht auf Leben, auf Schutz vor Gewalt, auf Bildung und ein gutes Aufwachsen“, so Caren Marks.

Nach Angaben der Vereinten Nationen sind weltweit immer noch rund 250.000 Kindersoldaten im Einsatz. Die rote Hand ist ein starkes Symbol des Aktionstages gegen die Rekrutierung und den Einsatz von Kindersoldaten in bewaffneten Konflikten. Auch die Parlamentarische Staatssekretärin setzte mit dem Farbabdruck ihrer Hand erneut ein Zeichen.

Weitere Informationen: www.redhandday.org